STILL YOUNG

Music Clips: Als Hörprobe bitte die folgenden Titelanklicken

Inhalt, Titel

Bad Feeling Blues
Still Young
Last Waltz
Restless
Rainy Day Blues 
Route 66
Til I Can Gain Control Again
Hey Porter
Prosecutor
The Man I Love
Jammin’ With Jimmy
Goin’ Where The Moon on Crosses The Yellow Dog
Cherokee
He’s Fine

Total time: 56.59 

Still Young Katie Kern Guitar & Vocal Jörg Reiter Fender Rhodes Werner Dannemann Guitar Klaus Marquardt Violin Paul Harriman Bass Steve Grant Drums Jan Jankeje Bass Recorded 24th to 26th of February 2003 at Small World Studio, Wernau, engineer: Paul Harriman. Mixed and mastered by Matthias Ulmer at MAZ Tonstudio Wernau. Produced by Jan Jankeje Photography by Jutta Beling. Liner notes: Kai “Mad Dr. K.“ Becker 
 

Kommentar

Still Young“ – einerseits ein Prädikat, das die ältere Generation leicht schmunzelnd durch ihre vermeintlich grössere Weisheit an die jüngere zur kritischen Bewertung jugendlicher Handlungen verteilt, andererseits steht es aber auch für all die Dinge, die sich die jüngere Generation eben „rausnehmen“ kann, und sicherlich ist bei Katie Kerns so betitelter CD letzteres der Fall. 

Denn hier wird einiges „rausgenommen“ und dies wiederum ganz ohne überschwänglichen Sturm-und-Drang-Tatendrang, sondern überlegt und gekonnt. Hier stehen Blues, Country und Jazz ohne größere „Cross-Over“-Tendenzen (das Titelstück ausgenommen) Seite an Seite. Stilistisch präsentieren sich die ausgesuchten Stücke weitestgehend in ihrer jeweiligen reinen akustischen oder elektrischen Form, vom traditionellen Delta-Blues bis zum swingenden Jazzstandard und unverfälschtem Country. Darf man so etwas machen, wenn man bzw. frau „Still Young“ ist? Ist es Eklektizismus? 

Was sagt der Bluespurist dazu?. Am besten, man hört einfach rein. Die Bluestitel sind mehr als hinlänglich bekannte Coverversionen, wer sich Blind Blakes „Bad Feeling Blues“ (als akustisches Eröffnungsstück sicherlich als musikalisch programmatisch zu verstehen) sowie Kompositionen von - dem allgemeinen Bluespublikum nicht so häufig dargebotenen - Scrapper Blackwell („Goin where the Moonon crosses the yellow Dog“) oder Smoky Smothers („Prosecutor“) annimmt, hat sicherlich mehr als nur die Standardhausaufgaben gemacht - erweitert durch den modulierenden(!) „Rainy Day Blues“ (Willie Nelson) und einer traditionell swingenden Version von „Route 66“. 

Rockabilly ist mit der Carl Perkins Nummer „Restless“ dabei und in der nostalgisch anmutenden (co-) Eigenkomposition „He’s Fine“ (als akustischer Abschlusstitel) kommen Reminiszenzen an klassische Jazz-Bluesladies auf. 

Dazu gibt es Country im (co-) komponierten „Last Waltz“, „Hey Porter“ (Johnny Cash), sowie die ruhige - und gerade dadurch emotionale - akustische Ballade „Til I Gain Control Again“. 

Jazz wird durch die Standards „The Man I Love“, hier in einer up-tempo Version, „Cherokee“ (als swingende Vokalnummer) und dem akustischen Zigeunerjazz in „Jammin’ with Jimmy“ vertreten. Das Titelstück „Still Young“, wiederum eine Eigenkomposition, fasst die aufgeführten Stile stilistisch als auch im Titel bestens zusammen. 

Fast hat der Hörer das Gefühl, sich im Verlauf der CD auf drei verschiedenen Konzerten zu befinden, in denen durch Katies ausdrucksstarke und an Bonnie Raitt erinnernde Stimme sowie ihr aus gefeiltes und stilistisch versiertes, jedoch nie aufdringliches Gitarrenspiel das Konzept zusammengehalten wird. Das oft zitierte Postulat, dass technische Fertigkeiten im Dienst der Songs stehen sollen, wird hier bewiesen. 
 

Kommentar in "Jazzzeit":
Katie Kern
Still Young 
Jazz Point Records cp 1070 (www.jazzpoint.com) 

Die Wiener Blues-Szene darf jubeln, denn jetzt ist sie da: die Debüt-CD eines ihrer größten Tatente, noch dazu einer weiblichen Blues-Interpretin, die in Österreich eine Ausnahmestellung für sich beanspruchen darf: Die Sängerin und Gitarristin Katie Kern, den Blues-Fans der Hauptstadt aus unzähligen Live-Events solo, mit Band und mit Größen wie Oscar Klein bestens bekannt. Sie stellt auf dieser CD die ganze Bandbreite ihres Könnens aus. Der Opener ist ein Blind-Blake-Klassiker, aber neben Country-Blues finden sich auch Jazz-Standards wie ,,Cherokee" und "The Man I Love". Dazwischen: Rockabily von Carl Perkins, Country von Johnny Cash und eigenes Songmaterial, zum Teil co- komponiert mit Förderer Karl Ratzer. Das breite Repertoire von Stilen ermöglicht der Musikerin, die ganze Palette ihrer technischen und musikalischen Potentiale auf dem Instrument als auch stimmlich abzurufen, und das Ergebnis ist mehr als achtbar. (je)
 

Bestellung und Versand

JAZZPOINT RECORDS
Inh. Gertraud Jankejova
Entengasse 10
74189 Weinsberg
Germany

Tel. +49 - (0) 71 34 - 21 0 19
Fax: +49 - (0) 71 34 - 21 1 18

http://www.jazzpoint.de
email: info@jazzpoint.de
 



 
 







PICK-A-BLUES 

OSCAR KLEIN & KATIE KERN 

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Inhalt, Titel

Going To New York 
Moods 
Long Lost Love
Honky Tonk Train Blues
Free My Mind
Blues for Django and Mezz 
Pick That Thing »Dedicated to Albert Lee« 
Cotton Fields Boogie 
When the Saints 
Boxer Boogie 
Goin’ to Chicago 
C-Jam-Blues 
Caravan »A Tribute to Charly Antolini« 
Blue Dreams 
 

Total time: 65’48” 

Oscar Klein trumpet, clarinet, harmonica and guitar on 12 Katie Kern e-guitar, vocals Chris Nemet piano and body-percussion on 8 Jan Jankeje double-bass Heini Altbart drums Recorded at Small World Studio Wernau, on 27.8.2001. Engineer: Martin Schnabel. Mixed and mastered at MAZ Tonstudio Wernau, engineer: Matz Ulmer. Produced by Oscar Klein, executive Producer: Gertraud Jankejová, photography by Hans Kumpf. Art direction and design: Gertraud Jankejová

PRESSESTIMMEN 

Schon beim ersten Durchhören wird klar, da wurde nicht zuviel versprochen! KATIE KERN zeigt mit diesen Aufnahmen, dass sie alle Facetten des Blues beherrscht, auch wenn die Nähe zum traditionellen Blues deutlich herauszuhören ist. Vom Fingerstyle-Blues über erdige, bis hin zu jazzigen Klängen kann sie die ganze Spannweite, die der Blues bietet, abdecken. Ihre Gitarren-Sounds sind sehr variabel und immer mit gutem Gespür für den jeweiligen Song ausgesucht. Zudem verfügt Katie Kern über eine sehr gute Stimme, die sich dem jeweiligen Gitarren-Sound auf gekonnte Weise anpasst. 

Zum Hörgenuss trägt natürlich besonders die äußerst professionelle Band bei. (GitarreHamburg.de) Diese Produktion ist ein Treffen der Generationen. Die junge Wienerin KATIE KERN traf Altmeister OSCAR KLEIN, weltbekannter Trompeter, Klarinettist, Gitarrist und Mundharmonika-Spieler. Gemeinsam mit einer blutjungen Rhythmusgruppe gingen die beiden ins Studio und produzierten das Album PICK-A-BLUES, eine hörenswerte Sammlung von Crossover-Songs erster Güte. (Schweriner Volkszeitung) 

Nun hat OSCAR KLEIN mit der jungen Wiener Gitarristin und Sängerin KATIE ein großes Talent entdeckt: 1973 geboren und erst seit Mitte der 90er Jahre verstärkt an der Gitarre tätig, ist KATIE eine kraftvolle Sängerin und eine sehr flüssige, vielseitige Gitarristin, die auf dieser CD traditionelles Finger-picking, urbanen E-Gitarren-Blues, jazzige Läufe und sogar Country-Picking gleichermaßen überzeugend und mitreißend vorträgt. Alles in allem ein Tipp für Freunde des jazzigen Blues und auf jeden Fall eine schöne Visitenkarte für KATIE KERN, von der man sicher noch viel hören wird. (BLUES NEWS) 

Kernig. Selten genug darf man an dieser Stelle eine Lady vorstellen, nicht, weil es keine Gitarristinnen gäbe, sondern weil kaum Damenfinger auf Jazz-E-Gitarrensaiten drücken. KATIE KERN aus Wien ist da eine der wenigen europäischen Ausnahmen, die sich den verzerrten Klang für Blues und Jazz nicht versagt. Die Kern hat ein delikates Feeling für den Blues, denn hauptsächlich bewegt sich das Programm der Platte in diesem Genre, und das kann man am besten hören in ihren Vocal-Nummern so wie etwa „Long Lost Love”, einem eigenen Titel der Gitarristin, dem sie im folgenden ein durch-aus respektables Solo auf ihrem Instrument hintenanstellt. (GITARRE aktuell) 

Der Aufforderung, einen Blues zu picken, kommt OSCAR KLEIN immer wieder gerne nach. Zwar gilt der gebürtige Österreicher, der seit Jahren in Plüderhausen lebt, in erster Linie als Trompeter von internationalem Ruf. Aber gerade bei seinen berühmten didaktisch-musikalischen Jazz-Seminaren, oft auch an Schulen, greift er sich gern die Gitarre, um im rohen Zupfstil eines Big Bill Broonzy dem Blues, seinem musikalischen Ursprung, Referenz zu zollen. Als Solist tritt natürlich KLEIN in den Vordergrund, auch wenn er KERN und NEMET durchaus Platz zur Profilierung lässt. Vor allem KERN reißt oft eine expressive E-Gitarre an mit einer Stilsicherheit, die einer weißen Frau aus Österreich wohl nicht so ohne weiteres zugetraut wird. (Michael Riediger) 

Jazz has always meant adventure to me and I have always been an adventurer, especially on August 25, 2001 when I took an unrehearsed quintet to Berlin-Koepenick, consisting of people that didn't know each other and had never played together. It turned out to be one of my best groups ever ! On August 27 we recorded this CD (14 tunes in one day) and again it came out beautifully, a complete panorama of every kind of BLUES. Since I´ve always been a BLUES lover, I felt much at ease with these wonderful young musicians that really felt the BLUES. Katie Kern is an attractive young woman with a boundless love for music and her guitar. She is a master of the BLUES, as a vocalist and as a stunning guitarist, but her taste goes many ways, from jazz to western swing and country. She is also, as you can hear, a very talented composer. 

 

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